„Gesichter einer Stadt“ (2016)

In knapp zwei Jahren hat Jörg Strobel zehn Menschen aus Kelkheim jeweils in einem imposanten Ölgemälde porträtiert und diese Bilder um eine Vielzahl detailfreudiger Zeichnungen ergänzt, durch die er die Geschichten der Menschen erzählt. Es sind Menschen verschiedener Berufsgruppen und Altersschichten, die er durch besondere Lichtverhältnisse, vergleichbar dem Scheinwerferlicht einer Theaterbühne, zum Kunstwerk erhoben hat.

„Waldesruh & Zauberstille“ (2014)

Die Welt wird immer schneller und der Mensch sehnt sich mehr denn je nach Entschleunigung. Doch wie diesen Zustand erreichen? 2014 hat sich Jörg Strobel auf die Suche gemacht. Auf seinen Wanderungen durch den Taunus versuchte er seine „Seelenorte“ zu finden. Ob der Victoria-Tempel bei Königstein oder die Rote Mühle in Kelkheim, wer durch die Augen des Künstlers schaut, konnte nach dieser Ausstellung viele gekannte Plätze plötzlich in einem neuen Licht sehen

„Ma(e)in-Taunus Wunderland“ (2013)

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Dieses Zitat des gebürtigen Frankfurters Johann Wolfgang Goethe war hier das Motto. Augen auf und genau hinschauen, sich der alltäglichen Dinge bewusst machen. Denn gerade dort, wo wir wohnen und arbeiten, können wir das Leben in seiner wirklichen Form erkennen. Nicht die Sixtinische Kapelle, sondern das kleine Kelkheimer Kloster. Kein karibischer Sandstrand, sondern das Mainufer. Kein exotischer Dschungel, sondern ein mitteldeutscher Forstwald.

„50 Grad Nord – 08 Grad Ost“ (2011)

Die gezeigten Exponate führten den Betrachter durch verschiedene Orte auf den Koordinaten 50 Grad Nord und 08 Grad Ost. Zu sehen waren dabei bekannte und auch weniger bekannte Plätze der Umgebung. Hierbei reiste der Betrachter nicht nur durch den Raum, sondern ebenso durch die Zeit. Neben aktuellen Schauplätzen fanden sich auch vergangene Ereignisse der Kelkheimer Geschichte, wie eine Darstellung des Gagernhofes zu Lebzeiten der von Gagerns.